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Bugholz- und Bistrostühle für private oder gewerbliche Anwendung

In unserem Shop erwarten Sie Stühle in Gastronomie-Qualität

Bugholzstühle, auch bekannt unter der Bezeichnung "Wiener Sessel", kamen das erste Mal in den Wiener Kaffeehäusern und eroberten von dort die ganze Welt. Bei Moebro erwarten Sie Bistro- und Bugholzstühle in den unterschiedlichsten Designs und verschiedensten Farben zu attraktiven Preisen. Nehmen Sie sich die Zeit, in unserem riesigen Sortiment zu stöbern.

Bugholzstühle - die Geschichte

Der deutsche Tischler Michael Thonet war maßgeblich an der Entwicklung der Bugholzstühle beteiligt. Er sorgte 1830 für eine regelrechte Revolution im Stuhlbau, da er in diesem Jahr eine Technik entwickelte, mit deren Hilfe er gedämpftes Holz in Form bringen konnte. Ursprünglich wurde hierfür das Holz der Buche verwendet. Dieses wurde bis zum Erreichen der maximalen Aufnahmekapazität Wasserdampf ausgesetzt und anschließend mithilfe einer Stahlform gebogen. Nach dem das Holz erkaltete, behielt es seine neue Form. Während diesen Vorgangs verlor das Holz weder an Festigkeit noch an Elastizität.

Thonet war das aber noch nicht genug, er entwickelte seine Technik noch konsequent weiter, so dass er neben schichtverleimten Holz auch Massivholz biegen konnte. Man kann sagen, der deutsche Tischlermeister bereitete den Weg für die heute serielle Fertigung von Standard-Möbeln. Die ersten abgerundeten und geschwungenen Thonet-Stühle gelten auch heute noch als die ersten industriell angefertigten Möbelstücke.

Bugholzstühle - der Aufbau

Bugholzstühle gibt es nicht nur in einer Variante, da Thonet verschiedene Varianten geschaffen hat.

  • Stuhl Nr. 4: Der Wiener Sessel findet auch heute noch in den Kaffeehäusern der österreichischen Hauptstadt Verwendung. Das Besondere an diesen Stühlen ist, dass die Rückenlehne aus einem einzigen Stück gebogen ist.
  • Stuhl. Nr. 14: Erst mit Stuhl Nr. 14 erreichten die Bugholzstühle von Thonet Ihren Weltruhm. Dieser Stuhl wurde bis in die 1930er Jahren mehr als fünfzig Millionen Mal verkauft. Warum der Bugholzstuhl Nr. 14 so erfolgreich war, lässt sich einfach erklären, denn die Stühle überzeugen durch Funktionalität, Haltbarkeit und Formschönheit. Dabei darf die Erschwinglichkeit der Stühle bei maximaler Materialersparnis nicht vergessen werden. Es ist kaum zu glauben, aber der Bugholzstuhl Nr. 14 besteht aus insgesamt zwei Muttern, zehn Schrauben und nur sechs hölzernen Teilen.